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Referenzen und Projekte auf der Website richtig präsentieren

Warum gute Arbeit online oft unsichtbar bleibt


Referenzen auf der Website richtig zu präsentieren entscheidet häufiger über eine Anfrage als das Design. Viele Betriebe haben hunderte Fotos auf dem Telefon und zeigen davon eine Galerie ohne ein einziges erklärendes Wort. Der Besucher sieht dann eine Wand, aber er erfährt nicht, welches Problem dahintersteckte und warum die Lösung so aussieht. Wir zeigen hier, wie aus Bildern nachvollziehbare Projekte werden, was rechtlich zu beachten ist und warum weniger Projekte mit Substanz mehr bringen als eine große Bildergalerie.

Erde bei Nacht

Was ein Projekt erzählen muss, damit es überzeugt


Ein Foto allein beweist nichts. Überzeugend wird ein Projekt erst, wenn drei Angaben dabeistehen: die Ausgangslage, die Ausführung und die Besonderheit. Also was vorgefunden wurde, mit welchem Material und Aufbau gearbeitet wurde und welche Schwierigkeit dabei zu lösen war. Genau dieser dritte Punkt fehlt fast immer, dabei ist er der wertvollste. Ein feuchter Untergrund, eine Decke, die nicht im Lot war, ein Fenster in einer Denkmalfassade, eine Wohnung, die während der Arbeiten bewohnt blieb.


Solche Sätze wirken, weil sie zeigen, dass jemand im Kopf mitdenkt. Zwei bis drei Zeilen reichen dafür aus. Wer stattdessen von hochwertiger Ausführung oder sauberer Arbeit schreibt, hat nichts gesagt, was ein anderer Betrieb nicht auch schreiben könnte.



Vorher und nachher funktioniert nur unter einer Bedingung


Vorher-Nachher-Bilder sind das stärkste Mittel, das Sie haben, und gleichzeitig das am häufigsten verschenkte. Sie wirken nur, wenn beide Aufnahmen aus derselben Position, in derselben Höhe und bei möglichst ähnlichem Licht entstehen. Sobald sich der Blickwinkel ändert, vergleicht das Auge nicht mehr, sondern sucht. Der Effekt ist weg.


Praktisch heißt das: bevor die Arbeit beginnt, ein Foto machen und sich merken, wo man stand. Am Ende noch einmal von derselben Stelle. Das kostet zwei Minuten pro Projekt und ist der einzige Aufwand, der auf der Baustelle anfällt. Alles Weitere passiert später am Schreibtisch.



Datenschutz ist kein Nebenthema


Fotos von fremdem Eigentum brauchen die Zustimmung des Auftraggebers, am besten schriftlich und am besten schon im Angebot oder im Auftrag geregelt. Auf den Bildern selbst sollten Hausnummern, Namensschilder, Kennzeichen und Blicke in Nachbarwohnungen nicht erkennbar sein. Bei Innenaufnahmen gilt dasselbe für persönliche Gegenstände, Fotos an der Wand oder Post auf dem Tisch.


Bei gewerblichen Auftraggebern kommt hinzu, dass Hausverwaltungen und Genossenschaften ihren Namen oft nicht öffentlich nennen möchten. Das ist kein Hindernis. Statt des Namens beschreibt man das Objekt, etwa eine Wohnanlage mit vierundzwanzig Einheiten oder ein Bürogebäude aus den Siebzigern. Für den Leser ist das ohnehin aussagekräftiger als ein Firmenname, den er nicht kennt.



Wo sich der Aufwand am stärksten auszahlt


Der größte Hebel liegt nicht in der Menge, sondern in der Auswahl. Sechs bis zehn sauber dokumentierte Projekte wirken stärker als sechzig Bilder ohne Text. Wählen Sie dabei bewusst die Projekte aus, von denen Sie mehr haben wollen. Wer künftig lieber Komplettsanierungen statt Einzelreparaturen macht, stellt Sanierungen nach oben und lässt die kleinen Arbeiten weg, auch wenn die Fotos schöner sind.


Ein zweiter Hebel: Geben Sie jedem größeren Projekt eine eigene Seite statt eines Kachelplatzes in der Galerie. Damit entsteht eine Adresse, die für sich gefunden werden kann, und es bleibt Platz für Text, Bildunterschriften und einen Verweis auf die passende Leistungsseite.

So bauen wir eine Referenz auf


1. Projekte auswählen


Wir gehen mit Ihnen durch, welche Arbeiten Sie künftig häufiger machen wollen, und wählen danach aus. Nicht das schönste Foto entscheidet, sondern die Auftragsart. Sechs bis zehn Projekte reichen für den Anfang völlig aus.



2. Angaben zusammentragen


Zu jedem Projekt sammeln wir Ausgangslage, Ausführung, Zeitraum und die Besonderheit, die es gab. Meist genügt dafür ein kurzes Telefonat, weil die Details ohnehin im Kopf sind. Wir schreiben mit und machen daraus verständliche Sätze.



3. Freigaben klären


Wir halten fest, welcher Auftraggeber der Veröffentlichung zugestimmt hat und was gezeigt werden darf. Wo eine Freigabe fehlt, arbeiten wir mit Objektbeschreibungen statt Namen. So bleibt das Projekt nutzbar, ohne dass jemand nachträglich widerspricht.



4. Bilder aufbereiten


Wir schneiden die Aufnahmen auf ein einheitliches Format, senken die Dateigröße für kurze Ladezeiten und ergänzen Alternativtexte. Jedes Bild bekommt eine Unterschrift, die etwas erklärt, statt nur den Ort zu nennen.



5. Verknüpfen und veröffentlichen


Jedes Projekt verweist auf die Leistungsseite, zu der es gehört, und jede Leistungsseite zeigt zwei bis drei passende Projekte. So findet ein Besucher von der Referenz zum Angebot und umgekehrt, statt in einer Galerie hängenzubleiben.

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HBS_edited.jpg

Ihre Projekte sichtbar machen


Wenn Sie Bilder haben, aber nicht wissen, wie daraus überzeugende Referenzen werden, übernehmen wir das. Wir wählen aus, fragen die fehlenden Angaben ab, klären die Freigaben und bauen daraus Projektseiten, die zu Ihren Leistungen führen.


Wir arbeiten bundesweit, ob die Anfrage nun aus Nürnberg kommt, aus München oder aus Köln. Sie sprechen dabei immer mit derselben Person und bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Aufwand bei Ihrem Bestand lohnt.



Kontakt


Schicken Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie an. Wir sehen uns an, welches Material vorhanden ist, und sagen Ihnen, was daraus zu machen ist.


Telefon: 0911 54 02 60 78


E-Mail: info@hbs-marketing.com


Angebot: https://www.hbs-marketing.com/angebot

FAQ


Wie viele Referenzen sollte eine Website zeigen?


Sechs bis zehn gut beschriebene Projekte reichen für die meisten Betriebe aus. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern ob ein Besucher erkennt, dass seine Aufgabe dabei ist. Eine große Galerie ohne Erklärungen wirkt schwächer als eine kleine Auswahl mit Substanz.



Was muss bei Fotos von Kundenobjekten beachtet werden?


Sie brauchen die Zustimmung des Auftraggebers, idealerweise schriftlich und schon im Auftrag geregelt. Auf den Bildern sollten Hausnummern, Namensschilder, Kennzeichen und persönliche Gegenstände nicht erkennbar sein. Bei gewerblichen Kunden beschreibt man das Objekt, wenn der Name nicht genannt werden darf.



Warum wirken Vorher-Nachher-Bilder oft nicht?


Weil die beiden Aufnahmen aus verschiedenen Positionen entstanden sind. Sobald sich Blickwinkel oder Höhe ändern, vergleicht das Auge nicht mehr. Nur wenn beide Bilder von derselben Stelle aufgenommen wurden, entsteht der Effekt, der überzeugt.



Wann lohnt sich eine eigene Seite pro Projekt?


Sobald ein Projekt genug hergibt, um darüber mehrere Absätze zu schreiben, also meist bei größeren Sanierungen oder Umbauten. Eine eigene Seite kann für sich gefunden werden und bietet Platz für Erklärungen. Kleine Arbeiten bleiben besser in einer Übersicht.



Was gehört in die Bildunterschrift?


Etwas, das der Betrachter im Bild nicht sieht. Also der Untergrund, das verwendete Material, die Dauer oder das Problem, das gelöst wurde. Eine Unterschrift, die nur den Ort nennt, verschenkt die Fläche.

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