Conversion Tracking einrichten für Kontaktformular, Telefonklick und E-Mail-Klick
Wissen, welche Seite die Anfragen bringt
Die meisten Betriebe können sagen, wie viele Besucher ihre Website hat, aber nicht, welche Seite die Anfragen auslöst. Damit fehlt genau die Information, die über jede weitere Entscheidung bestimmt. Conversion Tracking schließt diese Lücke: Es hält fest, wann jemand ein Formular abschickt, auf die Telefonnummer tippt oder die E-Mail-Adresse anklickt. Wir richten das so ein, dass die Zahlen belastbar sind und der Datenschutz stimmt.

Was sich messen lässt und was nicht
Sauber messbar sind drei Ereignisse. Der abgeschickte Kontaktformular-Eintrag, der Klick auf eine Telefonnummer und der Klick auf eine E-Mail-Adresse. Alle drei passieren auf Ihrer Seite und lassen sich eindeutig einem Besuch zuordnen.
Wichtig ist die Grenze dahinter. Ein Klick auf die Telefonnummer ist kein Anruf. Er zeigt die Absicht, mehr nicht. Ob jemand tatsächlich gewählt hat, ob abgehoben wurde und ob daraus ein Auftrag wurde, steht in keinem Auswertungssystem. Dasselbe gilt für den E-Mail-Klick, der lediglich das Mailprogramm öffnet. Wer diese Zahlen als Aufträge liest, täuscht sich systematisch. Als Vergleichsgröße zwischen Seiten sind sie trotzdem sehr nützlich, weil derselbe Messfehler überall gleich wirkt.
Nicht messbar ist außerdem alles, was außerhalb der Website passiert. Der Kunde, der die Nummer abschreibt und am nächsten Tag anruft, taucht nirgends auf. Rechnen Sie deshalb damit, dass die echte Zahl der Anfragen höher liegt als die gemessene.
Einwilligung entscheidet über die Datenbasis
Messen dürfen Sie nur mit Zustimmung des Besuchers, sobald dafür Cookies gesetzt oder vergleichbare Informationen auf dem Gerät gespeichert werden. Das ist kein Detail, sondern bestimmt, wie viel Sie überhaupt sehen. Wenn die Hälfte der Besucher ablehnt, fehlt Ihnen die Hälfte der Ereignisse.
Daraus folgen zwei Dinge. Erstens muss der Einwilligungsdialog technisch mit der Messung verbunden sein, sonst messen Sie entweder unerlaubt oder gar nicht. Zweitens sollten Sie die Zahlen als Trend lesen und nicht als Vollerhebung. Ein Vergleich zwischen zwei Seiten bleibt aussagekräftig, eine absolute Aussage über die Zahl der Anfragen nicht. Wir sind keine Rechtsberatung, deshalb klären Sie die Ausgestaltung im Zweifel mit jemandem, der das darf.
So richten wir die Messung ein
1. Ziele festlegen
Wir klären, welche Handlungen für Sie zählen. Bei den meisten Betrieben sind das Formular, Telefonklick und E-Mail-Klick, manchmal kommt eine Terminbuchung oder ein Rückrufwunsch dazu.
2. Technik einrichten
Wir hinterlegen die Messung für jedes dieser Ereignisse und verbinden sie mit dem Einwilligungsdialog. Dabei achten wir darauf, dass ein Ereignis nicht doppelt gezählt wird, etwa wenn jemand zweimal auf dieselbe Nummer tippt.
3. Auf Echtheit prüfen
Wir lösen jedes Ereignis selbst aus und sehen nach, ob es ankommt. Diesen Schritt überspringen viele, und deshalb laufen viele Messungen monatelang mit falschen Zahlen.
4. Seiten zuordnen
Wir richten die Auswertung so ein, dass Sie sehen, von welcher Seite eine Anfrage kam. Erst damit wird die Messung nützlich, weil Sie dann wissen, welche Inhalte arbeiten.
5. Auswertung erklären
Wir zeigen Ihnen, wo Sie nachschauen und wie die Zahlen zu lesen sind, besonders die Grenzen. Eine Zahl, die falsch verstanden wird, führt zu schlechteren Entscheidungen als gar keine Zahl.
Für wen sich das lohnt
Sinnvoll ist die Messung für jeden Betrieb, der regelmäßig in seine Website investiert. Ohne sie diskutiert man darüber, ob eine Änderung etwas gebracht hat, statt es zu wissen. Besonders lohnt sie sich, wenn Sie mehrere Leistungsseiten haben und entscheiden müssen, welche ausgebaut wird.
Ebenfalls hilfreich ist sie, wenn Sie bezahlte Werbung schalten, denn dort zahlen Sie für Klicks und wollen wissen, welche davon zu Kontakten führen. Weniger dringend ist das Thema, wenn Ihre Seite nur wenige Besucher hat. Bei einer Handvoll Besuche pro Woche schwanken die Zahlen so stark, dass sich daraus nichts ableiten lässt. Dann steckt der Aufwand besser in den Inhalten.


Endlich sehen, was wirkt
Melden Sie sich, wenn Sie nicht wissen, welche Seiten Ihre Anfragen bringen. Wir richten die Messung ein, prüfen sie auf Echtheit und erklären Ihnen, was die Zahlen aussagen und was nicht.
Wir arbeiten bundesweit, ob Ihre Website in Nürnberg betreut wird, in Leipzig oder in Frankfurt. Auf Wunsch schauen wir anschließend regelmäßig mit hinein und melden uns, wenn sich etwas auffällig verändert.
Kontakt
Sagen Sie uns, welches Auswertungssystem Sie nutzen und ob ein Einwilligungsdialog vorhanden ist. Damit lässt sich der Aufwand sofort einschätzen.
Telefon: 0911 54 02 60 78
E-Mail: info@hbs-marketing.com
FAQ
Kann ich messen, wie viele Leute wirklich anrufen?
Nein. Messbar ist nur der Klick auf die Telefonnummer, also die Absicht. Ob gewählt wurde und wie das Gespräch verlief, steht in keinem Auswertungssystem. Als Vergleich zwischen Seiten ist die Zahl trotzdem brauchbar.
Brauche ich dafür eine Einwilligung der Besucher?
Sobald für die Messung Cookies gesetzt oder vergleichbare Daten auf dem Gerät gespeichert werden, ja. Die Messung muss deshalb mit dem Einwilligungsdialog verbunden sein. Zur konkreten Ausgestaltung fragen Sie im Zweifel jemanden mit Rechtsberatungsbefugnis.
Warum sind meine gemessenen Anfragen weniger als die tatsächlichen?
Weil ein Teil der Besucher die Messung ablehnt und weil viele Kontakte außerhalb der Website entstehen, etwa durch abgeschriebene Nummern. Die gemessene Zahl ist immer eine Untergrenze.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Bei einer überschaubaren Website meist wenige Stunden, inklusive Prüfung jedes einzelnen Ereignisses. Aufwendiger wird es, wenn mehrere Formulare, Terminbuchungen oder verschiedene Standorte getrennt erfasst werden sollen.
Ab wann sind die Zahlen aussagekräftig?
Sobald genug Ereignisse zusammenkommen, in der Regel nach einigen Wochen. Bei sehr wenigen Besuchern schwanken die Werte so stark, dass sich keine Schlüsse ziehen lassen. Dann lohnt sich zuerst die Arbeit an Inhalten und Sichtbarkeit.
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