Responsive Webdesign München
Getestet wird zuerst auf dem Telefon
Responsive Webdesign heißt, dass Ihre Website auf jedem Bildschirm funktioniert. In der Praxis heißt es vor allem: Sie muss auf dem Telefon funktionieren, denn dort kommt inzwischen der größte Teil der Besucher an. Trotzdem entstehen die meisten Websites am großen Bildschirm und werden dort abgenommen. Wir drehen das um und prüfen zuerst die kleine Ansicht, weil dort entschieden wird, ob jemand anruft oder weitersucht.

Was auf kleinen Bildschirmen tatsächlich schiefgeht
Die häufigsten Fehler sind unspektakulär und kosten trotzdem Anfragen. Telefonnummern, die als Bild eingebunden sind und sich nicht anwählen lassen. Formulare mit Feldern, die auf dem Telefon nur zur Hälfte sichtbar sind. Öffnungszeiten in einer Tabelle, die seitlich aus dem Bild läuft. Schaltflächen so nah beieinander, dass man mit dem Daumen die falsche trifft.
Dazu kommt das Gewicht. Bilder direkt aus der Kamera bringen mehrere Megabyte mit, und im Mobilfunknetz dauert das spürbar. Wer in der Innenstadt zwischen Häuserzeilen steht, hat selten volle Bandbreite. Eine Seite, die dann fünf Sekunden lädt, verliert den Besucher an die nächste in der Trefferliste. Genau diese Punkte prüfen wir einzeln, statt uns auf die Aussage zu verlassen, dass ein Design ohnehin mitwächst.
Warum das in München stärker durchschlägt
Zwei Münchner Besonderheiten verstärken den Effekt. Erstens der Wettbewerbsdruck: Betriebe aus Dachau, Fürstenfeldbruck und Erding werben gezielt in die Stadt hinein, weil hier höhere Preise erzielbar sind. Bei so vielen Anbietern in einer Trefferliste entscheidet oft die Seite, die zuerst nutzbar ist, nicht die mit dem besseren Angebot.
Zweitens die Zusammensetzung der Auftraggeber. In einer Stadt mit sehr hohem Mietwohnungsanteil kommt ein erheblicher Teil der Aufträge von Hausverwaltungen, Genossenschaften und Bauträgern. Diese Leute schauen tagsüber am Rechner, oft mit zwei Fenstern nebeneinander, also auf einer schmalen Fläche. Eine Seite, die nur bei voller Bildschirmbreite funktioniert, fällt auch dort durch. Responsive Webdesign betrifft deshalb nicht nur das Telefon, sondern jede Fensterbreite dazwischen.
So gehen wir vor
1. Ist-Zustand messen
Wir rufen Ihre Seite auf verschiedenen Geräten und Fensterbreiten auf und halten fest, wo etwas bricht. Dazu messen wir die Ladezeit im Mobilfunknetz, nicht im Büro-WLAN.
2. Kritische Wege prüfen
Wir gehen die Wege durch, die zur Anfrage führen: Anruf, Formular, Anfahrt. Diese müssen auf dem Telefon ohne Zoomen und ohne Suchen funktionieren.
3. Bilder und Gewicht
Wir bringen die Dateigrößen in Ordnung und sorgen dafür, dass Bilder in passender Auflösung ausgeliefert werden. Das ist meist der größte einzelne Hebel.
4. Umbau der schwachen Stellen
Wir passen Layout, Schaltflächen und Formulare an, ohne die Seite komplett neu zu bauen. In vielen Fällen reicht das aus.
5. Nachmessen
Wir prüfen erneut auf Telefon und Rechner und vergleichen die Werte. So sehen Sie, was die Arbeit tatsächlich gebracht hat.
Für wen sich das lohnt
Am stärksten wirkt die Arbeit bei Betrieben, deren Anfragen aus einer akuten Lage entstehen, also im Handwerk, bei Notdiensten, in Praxen und in der Gastronomie. Dort wird unterwegs gesucht und sofort angerufen, und jede Hürde auf dem Weg dorthin kostet direkt eine Anfrage.
Ebenso lohnt sie sich für Betriebe mit vielen Bildern auf der Seite, weil dort das Gewicht das Problem ist. Weniger dringend ist sie, wenn Ihre Seite technisch aktuell ist und die Kontaktwege bereits sauber funktionieren. Dann liegt der Hebel eher in Struktur und Inhalten. Wir sagen Ihnen nach der Prüfung, in welchem Fall Sie sind.


Ihre Seite auf dem Telefon prüfen lassen
Melden Sie sich, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Website mobil nicht überzeugt. Wir sehen sie uns an, messen nach und sagen Ihnen, ob eine Anpassung reicht oder ob sich ein Neuaufbau eher rechnet.
Betreut werden Sie von uns aus Nürnberg, ob Ihr Unternehmen in München sitzt, im Umland arbeitet oder bundesweit tätig ist. Sie sprechen dabei immer mit derselben Person.
Kontakt
Schicken Sie uns die Adresse Ihrer Seite. Sie bekommen zeitnah eine Einschätzung zur mobilen Nutzbarkeit.
Telefon: 0911 54 02 60 78
E-Mail: info@hbs-marketing.com
FAQ
Woran erkenne ich, dass meine Seite mobil nicht funktioniert?
Rufen Sie sie auf Ihrem Telefon auf und versuchen Sie, ohne Zoomen anzurufen und das Formular auszufüllen. Wenn Sie dabei zoomen, scrollen oder suchen müssen, tun Ihre Kunden es auch nicht.
Reicht es, wenn das Design mitwächst?
Nicht ganz. Ein mitwachsendes Layout löst die Breite, aber nicht das Gewicht und nicht die Bedienbarkeit. Bilder, Schaltflächengrößen und Formularfelder müssen einzeln geprüft werden.
Muss die Seite dafür neu gebaut werden?
Oft nicht. Bei vielen Seiten reichen Anpassungen an Bildern, Formularen und einzelnen Bereichen. Ein Neuaufbau lohnt sich erst, wenn die Grundstruktur nicht mehr trägt.
Wie wichtig ist die Ladezeit auf dem Telefon?
Sehr wichtig, weil unterwegs selten volle Bandbreite zur Verfügung steht. Der größte Hebel liegt fast immer bei den Bildern, nicht beim Programmcode.
Betrifft das nur Telefone?
Nein. Auch am Rechner arbeiten viele mit zwei Fenstern nebeneinander, also auf schmaler Fläche. Eine Seite sollte auf jeder Breite dazwischen nutzbar bleiben.
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