Keyword Recherche München
Herausfinden, was Ihre Kunden wirklich eintippen
Keyword Recherche klingt nach Werkzeug und Zahlenkolonne, ist aber vor allem Zuhören. Es geht darum, mit welchen Worten Ihre Kunden ihr Problem beschreiben, und die stimmen selten mit Ihrer Fachsprache überein. Wir ermitteln diese Begriffe für den Münchner Raum und leiten daraus ab, welche Seiten Sie brauchen. Nicht umgekehrt, indem wir eine bestehende Seite nachträglich mit Begriffen füllen.

Der Betrieb spricht anders als der Kunde
Der häufigste Fund bei einer Recherche ist eine Lücke zwischen zwei Sprachen. Im Betrieb heißt es Abdichtung, der Kunde tippt undichtes Dach. Sie sagen Sanitärinstallation, gesucht wird nach Bad renovieren. Sie bieten Trockenbau an, der Kunde will eine Wand einziehen.
Beides ist richtig, aber nur eine Seite entscheidet, ob Sie gefunden werden. Deshalb schauen wir zuerst darauf, wie Ihre Anfragen am Telefon formuliert werden, und gleichen das mit den tatsächlichen Suchbegriffen ab. Ein zweiter regelmäßiger Fund sind Begriffe mit hohem Volumen, die nichts bringen, weil dahinter reine Information steckt. Wer nach einer Erklärung sucht, ruft niemanden an. Wir sortieren deshalb nach Kaufnähe und nicht nach Suchvolumen.
In München wird oft nach dem Viertel gesucht
Eine Münchner Besonderheit fällt bei fast jeder Recherche auf: Viele Menschen suchen nicht mit dem Stadtnamen, sondern mit dem Bezirk. Gesucht wird nach dem Handwerker in Haidhausen, dem Arzt in Schwabing, der Kanzlei in Sendling. Das liegt an der Größe der Stadt und daran, dass die Bezirke eigene Identitäten haben.
Für die Recherche heißt das, dass ein reiner Blick auf den Stadtnamen die Hälfte übersieht. Es heißt aber ausdrücklich nicht, dass man für zwanzig Bezirke zwanzig fast gleiche Seiten anlegt. Solche Seiten stuft Google als wertlos ein und liefert sie gar nicht aus. Sinnvoll ist, die Bezirke zu benennen, in denen Sie tatsächlich arbeiten, und diesen Bezug in die vorhandenen Seiten einzuarbeiten. Dazu kommt eine zweite Ebene: Beim Gründerzeitbestand in Vierteln wie Haidhausen oder dem Westend tauchen Begriffe auf, die es im Neubau nicht gibt, etwa Kastenfenster, Stuckdecke oder Sanierung im bewohnten Zustand.
So gehen wir vor
1. Anfragen aus dem Betrieb sammeln
Wir gehen mit Ihnen durch, wie Kunden am Telefon ihr Anliegen formulieren. Das ist die verlässlichste Quelle und kostet Sie ein Gespräch.
2. Begriffe ermitteln und prüfen
Wir erheben die tatsächlichen Suchbegriffe samt Volumen und Wettbewerb und ergänzen die Bezirks- und Umlandvarianten, die zu Ihrem Gebiet passen.
3. Nach Kaufnähe sortieren
Wir trennen Anfragen mit konkretem Bedarf von reinen Informationssuchen. Erstere bekommen Vorrang, auch wenn sie seltener vorkommen.
4. Begriffe auf Seiten verteilen
Jeder Begriff bekommt genau eine Seite. Wo zwei Begriffe dasselbe meinen, entscheiden wir uns für einen, damit die Seiten sich nicht gegenseitig behindern.
5. Lücken benennen
Wir sagen Ihnen, für welche Themen noch keine Seite existiert und welche davon sich lohnen. Daraus wird eine Reihenfolge, keine Wunschliste.
Für wen sich das lohnt
Sinnvoll ist eine Recherche vor jedem größeren Vorhaben, also vor einem Neuaufbau, vor einer Überarbeitung der Inhalte und bevor bezahlte Werbung geschaltet wird. Sie kostet wenig und verhindert, dass Geld in Seiten fließt, nach denen niemand sucht.
Besonders lohnt sie sich, wenn Sie ein neues Feld aufbauen und noch nicht wissen, wie darin gesucht wird. Weniger dringend ist sie, wenn Ihre Seiten bereits Impressionen sammeln und nur die Klicks fehlen. Dann liegt der Hebel bei Titel, Beschreibung und Inhalt, nicht bei den Begriffen.


Ihre Begriffe ermitteln lassen
Melden Sie sich, wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Seiten auf die richtigen Suchanfragen zielen. Sie bekommen eine sortierte Liste mit Zuordnung zu Seiten, keine Tabelle mit tausend Zeilen.
Betreut werden Sie von uns aus Nürnberg, ob Ihr Unternehmen in München sitzt, im Umland arbeitet oder bundesweit tätig ist. Sie sprechen dabei immer mit derselben Person.
Kontakt
Sagen Sie uns, welche Leistungen Sie anbieten und in welchen Bezirken Sie arbeiten. Daraus ergibt sich der Umfang der Recherche.
Telefon: 0911 54 02 60 78
E-Mail: info@hbs-marketing.com
FAQ
Was bringt mir eine Keyword Recherche konkret?
Sie zeigt, mit welchen Worten Ihre Kunden suchen und welche Seiten dafür nötig sind. Ohne sie schreibt man Texte auf Verdacht und optimiert auf Begriffe, die niemand eingibt.
Sind Begriffe mit viel Suchvolumen besser?
Nicht unbedingt. Hinter großen Zahlen steckt oft reine Information ohne Kaufabsicht. Anfragen mit Ort, Leistung oder Problem führen deutlich häufiger zu Aufträgen.
Soll ich für jeden Stadtbezirk eine Seite anlegen?
Nein. Viele fast gleiche Seiten mit ausgetauschtem Bezirksnamen werden als wertlos eingestuft und nicht ausgeliefert. Sinnvoller ist, die Bezirke in vorhandene Seiten einzuarbeiten.
Wie oft muss so eine Recherche wiederholt werden?
Alle ein bis zwei Jahre reicht meist, oder wenn Sie ein neues Feld aufbauen. Die Sprache der Kunden ändert sich langsamer, als viele annehmen.
Was mache ich mit dem Ergebnis?
Sie bekommen eine Zuordnung von Begriff zu Seite und eine Reihenfolge, in der die fehlenden Seiten entstehen sollten. Damit lässt sich sofort arbeiten.
_edited.png)