Responsive Webdesign Berlin
Gesucht wird in der U-Bahn, nicht am Schreibtisch
In einer Stadt, in der Wege lang sind und ein großer Teil der Menschen mit Bus und Bahn fährt, findet ein erheblicher Teil der Suche unterwegs statt. Im Untergrund bricht die Verbindung ab, oberirdisch wechselt sie ständig, und die eine Hand hält den Griff. Wir bauen Websites, die unter diesen Bedingungen bestehen, weil dort entschieden wird, ob jemand anruft oder weitersucht.

Gewicht und Bedienbarkeit entscheiden
Der größte Hebel liegt fast immer bei den Bilddateien. Fotos direkt aus der Kamera bringen mehrere Megabyte mit, gebraucht wird ein Bruchteil davon. Auf schwacher Verbindung dauert das spürbar, und eine Seite, die drei Sekunden für das erste Bild braucht, wird in der Bahn nicht abgewartet.
Der zweite Hebel ist die Bedienung mit einer Hand. Schaltflächen, die zu dicht beieinanderliegen, werden falsch getroffen. Ein Formular mit acht Pflichtfeldern wird unterwegs nicht ausgefüllt. Was dagegen zuverlässig funktioniert, ist eine Telefonnummer, die als Text hinterlegt und mit einem Tippen wählbar ist. Bei Handwerk, Praxen und Gastronomie entsteht ein erheblicher Teil der Anfragen genau so, und bei Betrieben, die noch mit einer Nummer als Bild arbeiten, geht dieser Teil vollständig verloren.
Der Weg zu Ihnen ist in Berlin eine eigene Frage
Für alle Betriebe, zu denen Kunden kommen, kommt ein Punkt hinzu, der hier stärker wiegt als in kompakten Städten. Adressen in den Innenstadtbezirken sind ohne Zusatzangabe oft nicht auffindbar: Vorderhaus oder Seitenflügel, Quergebäude, zweiter Hinterhof, Aufgang C. Wer mit dem Auto kommt, findet in bewirtschafteten Zonen kaum einen Platz.
Deshalb gehört auf die Seite mehr als eine Anschrift. Welche Station ist die nächste und wie lange dauert der Fußweg, in welchem Gebäudeteil und welchem Aufgang liegt der Eingang, gibt es einen Aufzug, wo ist der nächste Parkplatz. Auf dem Telefon müssen diese Angaben ohne Scrollen erreichbar sein, weil sie fast immer unterwegs gebraucht werden und dann eilig.
So gehen wir vor
1. Unter echten Bedingungen messen
Wir rufen Ihre Seite im Mobilfunknetz auf, nicht im Büro-WLAN, und halten fest, wie lange das erste Bild braucht und wo die Darstellung bricht.
2. Einhändige Bedienung prüfen
Wir gehen Anruf, Formular und Anfahrt mit dem Daumen durch. Alles, wofür man zoomen oder die zweite Hand braucht, kommt auf die Liste.
3. Bildgewicht senken
Wir verkleinern, schneiden einheitlich zu und sorgen dafür, dass Bilder in passender Auflösung ausgeliefert werden.
4. Adresse auflösen
Wir ergänzen Station, Fußweg, Gebäudeteil, Aufgang und Parksituation und machen den Block ohne Scrollen erreichbar.
5. Nachmessen
Wir prüfen erneut und zeigen Ihnen den Vergleich, damit sichtbar wird, was die Arbeit gebracht hat.
Für wen sich das besonders lohnt
Am stärksten wirkt die Arbeit dort, wo Besucher ankommen müssen: Praxen, Kanzleien, Werkstätten, Salons, Gastronomie und Einzelhandel. In Berlin entscheidet die Frage nach dem Weg häufiger über einen Besuch als der Preis, weil Hinterhäuser und Seitenflügel ohne Hinweis schlicht nicht gefunden werden.
Ebenso lohnt sie sich für Betriebe, deren Anfragen aus einer akuten Lage entstehen, also Notdienste und Handwerk. Weniger dringend ist sie für Unternehmen, deren Kunden ausschließlich am Schreibtisch recherchieren und nie vorbeikommen. Dort liegt der Hebel eher bei den Inhalten.


Lassen Sie Ihre Seite unterwegs testen
Schicken Sie uns die Adresse. Wir rufen sie unter echten Bedingungen auf und melden uns mit dem, was wir gefunden haben, samt Einschätzung, ob eine Anpassung reicht.
Unser Büro liegt in Nürnberg. Für Berliner Kunden läuft die Abstimmung digital, was bei dieser Art Arbeit ohnehin schneller ist.
Kontakt
Rufen Sie an oder schicken Sie uns die Adresse Ihrer Seite.
Telefon: 0911 54 02 60 78
E-Mail: info@hbs-marketing.com
FAQ
Woran erkenne ich, dass meine Seite mobil nicht funktioniert?
Rufen Sie sie unterwegs auf und versuchen Sie, ohne Zoomen anzurufen und das Formular auszufüllen. Wenn Sie dabei suchen müssen, tun Ihre Kunden es nicht.
Warum ist die Adresse in Berlin ein eigenes Thema?
Weil viele Eingänge im Seitenflügel, Quergebäude oder zweiten Hinterhof liegen. Ohne Angabe von Gebäudeteil und Aufgang findet man das nicht, und Parkraum ist knapp.
Reicht es, wenn das Layout mitwächst?
Nein. Ein mitwachsendes Design löst die Breite, aber nicht das Gewicht und nicht die Bedienbarkeit mit dem Daumen.
Muss die Seite dafür neu gebaut werden?
Meist nicht. Bilder, Formulare und einzelne Bereiche lassen sich anpassen, ohne die Struktur anzufassen.
Wie viele Pflichtfelder verträgt ein Formular unterwegs?
Drei bis vier. Name, Erreichbarkeit und ein Satz zum Anliegen genügen. Jedes weitere Feld kostet Anfragen.
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